Bravo Mozart
eine höchst musikalische Unterhaltung
„Dero gehorsamster Diener und aufrichtiger Vetter“ war er in seinen Briefen für seine geliebte Cousine Marianne Mozart. Oder nach Anlass fürs allerliebste Bäsle Häsle auch der Edle von Sauschwanz. Dem Getriebenen blieb nicht viel mehr als Korrespondenz, um seine Freund- wie später auch Liebschaften zu pflegen – bei seiner Cousine gleich beides in einem. Die legendären „Bäsle-Briefe“ geben davon beredtes Zeugnis.
Er war gerade einmal sieben Jahre (1762), als Wolferl mit Schwester Nannerl auf seine erste Europatournee musste. Das werdende Jahrtausend-Genie erlebte glanzvolle Erfolge, Niederlagen, Depression, Euphorie. Der Vater war ihm dabei gestrenger Lehrer und von Ehrgeiz zerfressener Konzertagent.
Wir begleiten Mozart auf seinem unsteten Lebensweg durch Europa und gehen mit Manja Neumann (Sopran), Eugen Duvnjak (Tenor) und Hank Teufer (Conférence) auf musikalische Reise. Aldo Vio (Saxophon) und Dmitri Pavlov (Piano) geben dabei Mozarts Musik nicht bloß modernes Gepräge. Pavlovs zeitgenössische Arrangements zeigen einen der ersten internationalen Popstars und herausragendsten Komponisten in seiner ganzen Vielschichtigkeit, der mit seinen 35 Jahren kaum älter wurde als Jimi Hendrix und Janis Joplin.
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