Die Magd als Herrin
Komische Oper in zwei Akten von Giovanni Battista Pergolesi
Doctor Pandolfo wird von seiner Magd Zerbine tyrannisiert. Um der Abhängigkeit von seiner Magd zu entgehen, hat er eine Idee. Zerbine hingegen hat von Anfang an den Wunsch von der Dienerin zur Herrin aufzusteigen und den Herrn des Hauses zu ehelichen.
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Besetzung:
Sylvia Kuckhoff - Regie
Simone Neuhold - Zerbine, die Magd
Maximilian Klakow - Doctor Pandolfo, der Herr
Hank Teufer - Scapin, der Diener
Dmitri Pavlov - am Piano
Vorstellungen beim Brandenburger Klostersommer:
5./ 6., 12./13. Mai 2012 jeweils 16 Uhr
Über den Komponisten:
Der italienische Komponist Giovanni Battista Pergolesi wurde am 4. Januar 1710 in Jesi (bei Ancona) geboren. Er studierte Musik in Neapel, wo er durch seine Violinimprovisationen Aufsehen erregte.
In den fünf Jahren nach dem Verlassen des Konservatoriums schuf Pergolesi ein Gesamtwerk, das die Nachwelt äußerst beschäftigt hat. Seine überreiche Produktion, sein kurzes Leben (Pergolesi starb im Alter von 26 Jahren an Folgen einer Tuberkulose), welches Anlass zu schwärmerischer Verehrung gab, und die Tatsache, dass ihm irrtümlich oder vorsätzlich Werke untergeschoben wurden, führten zu einem eher schwankenden Bild Pergolesis in der Musikgeschichte. Sein Werk "La Serva Padrona" war ein Interemezzo der Oper "Il Prigionier Suberbo", welche er zum Geburtstag der Kaiserin am 28. August 1733 verfasste.
Über das Stück:
Das am 28. August 1733 in Neapel uraufgeführte Intermezzo "La Serva Padrona" (Die Magd als Herrin) gilt als Geburtsstunde der "Opera buffa", der italienischen komischen Oper, die später bei Mozart und Rossini ihren Höhepunkt erleben sollte.
Das als eigentlicher Pausenspaß gedachte Intermezzo entwickelte schließlich ein Eigenleben, während das Hauptwerk über die Jahre in Vergessenheit geriet. Es entwickelte sich eine neue Operngattung, die 20 Jahre später in Paris einen regelrechten Opernkrieg auslöste, den so genannten "Buffonistenstreit". "La Serva Padrona" wurde somit weltberühmt und gilt auch heute noch als Musterbeispiel seiner Art.
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