Ein Projekt von KulturLand Brandenburg 2006/ Baukultur

 

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17.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Klanginstallation in den Wannenbädern
Im Februar 2006 traf sich die Künstlerin Charlotte Hug (Schweiz) sowie der Leiter des event-theaters Hank Teufer mit ehemaligen Badegästen, Bademeistern, Aufsichtspersonal und Anwohnern des Stadtbades am Alfred- Messel- Platz in Brandenburg an der Havel. Diese berichteten teils in starken emotionalen Bildern über ihre Erlebnisse im bzw. mit dem Schwimmbad. Mit Hilfe dieser Interviews, welche in Form von Tonbandmitschnitten geführt wurden, entwickelt Charlotte Hug eine spezielle Komposition für die große Badewannenabteilung im Haus. Mit Hydrophonen (Unterwassermikrofonen) werden die Tonbanddokumente abgemischt, so dass der Eindruck entsteht, die Stimmen sprechen aus der Tiefe des Wassers mit uns.

Im Foyerbereich empfängt die Gäste eine Klanginstallation der Künstlergruppe Nora Schlecht. Das Foyer selbst soll durch die Ausgestaltung der vorhandenen Vitrinen in den Wänden wieder an die "gute alte Zeit" erinnern. Die historische Aufbereitung wird von den Wasserfreunden Brandenburg e.V. realisiert.

Im Eintrittspreis zur Klanginstallation sind auch die weiteren Programmpunkte enthalten. Die Klanginstallation kann beliebig oft an diesem Tag besucht werden, da auf Grund der Fülle des Tonmaterials immer wieder neue Geschichten in den Wannenbädern zu hören sein werden.

22.00 Uhr
Begrüßung der Abendgäste durch das event-theater und dem Lions Klub Brandenburg im Foyer.
Nach der Begrüßung wird der Architekt Uli Krieg auf Besonderheiten dieses einmaligen Baudenkmals eingehen. Im Anschluss stellt das Brecht- Gymnasium eine Broschüre zur Historie des Stadtbades vor.

Mit Einbruch der Dunkelheit gegen ca. 22.30 Uhr
werden die Gäste in das trocken gelegte Hallenbad geführt.

Ca. 22.45 Uhr bis 23.15 Uhr
Im Schwimmbecken erwartet die Besucher dann eine Live-Performance der Extremklasse von Charlotte Hug und Andy Guhl (Schweiz) für Stimme, Bratsche und Lichteffekte. Andy Guhl ist Architekt. Er hat sich aber in den letzten Jahren mehr mit Prismen und Elektromagneten beschäftigt, so gelingt es ihm, die Bratschentöne seiner Partnerin zeitgleich als bildnerische Zeichen an die Wände des Bades zu projizieren. Mit dieser energiegeladenen Vorstellung wird das Gebäude aus dem Jahre 1929 nochmals mit Leben gefüllt.

Anschließend
Chill Out im Foyer mit jazzigen Klängen der Band Nothing Toulouse. Selbstverständlich werden Cocktails, heißer Kaffee und Whisky gereicht. Auch die legendäre Mostrichstulle ist im Angebot.

Spielort: Kulturbad; Brandenburg an der Havel
Termin: 01. Juli 2006; 22:00 Uhr
Eintritt: 18 €; erm. 14 € zzgl. Vorverkaufsgebühren; Abendkasse 22 €; erm. 17 €