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MITFontane – ins Gebirge

19. April |16:00

Wenn es im Sommer in Berlin zu stickig wurde und der Landwehrkanal zu riechen begann, dann zog es Theodor Fontane, allein oder mit Familie, in die Sommerfrischen. Das waren die Berge oder die See, die frische Luft und Ruhe versprachen und gewährten. Als Bergregionen besuchte Fontane den Harz oder das Riesengebirge, die beide von Berlin gut zu bereisen waren, und auf dem Weg nach Italien auch die Schweizer Alpen.

Der Nordharz war mit der Bahn gut zu erreichen. Gleich am Bahnhof Thale lag das große Hotel Zehnpfund, in dem sich das gesellschaftliche Leben ballte und von wo der Weg in das romantische Bodetal führte. Hier konnte Fontane bei mehrwöchigen Aufenthalten an seinen Romanen arbeiten und Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Nebenbei ergaben sich noch szenische Eindrücke, die sich literarisch niederschlugen. Sein Roman „Cecile“ spielt im Urlaubermilieu des Hotels Zehnpfund.

Ins nördliche Vorland des Riesengebirges zog es die Fontanes mit Sack und Pack immer wieder, zehnmal hat man sich hier für mehrere Sommerwochen an verschiedenen Orten des Hirschberger Tals eingemietet. Man besuchte gemeinsam mit der befreundeten Familie Wangenheim die Umgebung, den Amtsrichter Friedlaender oder wagte den Aufstieg zur Schneekoppe. Überall ergaben sich interessante gesellschaftliche Kontakte und die Erzählungen und Erlebnisse schlugen sich auch hier in einem Roman nieder. „Quitt“ handelt von einem Mord an einem Förster und der Flucht des Täters nach Amerika. Auch in den „Poggenpuhls“ werden die Erlebnisse mit den Berliner Sommerfrischlern im Riesengebirge verarbeitet und manche Bekannte finden sich als Figuren in den Romanen wieder.

Das grandiose Hochgebirge mit seinen steilen Gipfeln, Schluchten und eingebetteten Seen erlebt Fontane bei Fahrten ins Schweizer Oberland 1865 und 1875. Die Via Mala-Schlucht und die Kutschfahrt über den Gotthard sind einprägsame Abenteuer. In den Luxusbadeorten Ragaz und Pfäffers läßt es sich wohl sein. Dahin wollen später auch seine Romanhelden aus „Unwiederbringlich“ und „Stechlin“.

Theodor Fontane: Hank Teufer
Emilie Fontane: Karen Schneeweiß-Voigt
Textfassung / Erzähler: Gunter Dörhöfer
Musik: Chor Laudare aus Plaue

Optional können Sie ein Fühlingsbuffet dazu buchen, das im Anschluss an die Veranstaltung für Sie bereit steht.

Preis: 20,00 EUR/ ermäßigt 17,00 EUR
Im Vorverkauf: 17,50 EUR/ ermäßigt 14,20 EUR
Inklusive Frühlingsbuffet (nur im Vorverkauf): 33,80 EUR/ ermäßigt 30,50 EUR

Tickets gibt es an allen Vorverkaufsstellen und bei Reservix.

Foto: Bernd Krug

 

Details

Datum:
19. April
Zeit:
16:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Schloss Plaue
Schloßstraße 27a
Brandenburg an der Havel, Plaue 14774
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Veranstalter

event theater
Telefon:
+49 3381 793277
E-Mail:
info@event-theater.de