MITFontane ist ein Veranstaltungsformat, welches Kurzweiliges und wenig Bekanntes rund um Fontane präsentiert. Anlass ist das bevorstehende Fontane-Jubiläum im Jahre 2019. Dann wäre der große Dichter der Mark 200 Jahre geworden. Kooperationspartner ist der Förderverein Schlosspark Plaue e.V.

Gefördert durch die Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.

Jede einzelne Produktion steht ab sofort für Gastspiele zur Verfügung.

Hank Teufer als Theodor Fontane

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevorstehende Veranstaltungen

Kreuzfahrt mit Fontane

Eine Theaterwanderung in Brandenburg an der Havel/OT Plaue

Zu sehen innerhalb des Brandenburger Klostersommers August 2019

Leinen los heißt es, wenn die Gäste gegen 14.40 Uhr persönlich von Theodor Fontane am Seegarten in Kirchmöser begrüßt werden und mit ihm ein Schiff besteigen. Nach Fahrt über Wendsee und Plauer See erreicht man den Anleger in Plaue, wo der Hofstaat des Schlosses zum Empfang bereit steht.

Wenig später gelangt die Kreuzfahrtgesellschaft in die nahe gelegene Adler-Apotheke, jenen Ort, den Fontane schon oft besuchte. Im Garten der Apotheke wird nach Wunsch Wein oder Wasser gereicht. Plötzlich wird die Ruhepause von einer mysteriösen Frauengestalt unterbrochen und die Reisegesellschaft zum Weitergehen motiviert. Es geht über den Fontaneweg zur Pfarrkirche und schließlich über den Friedhof. Der Schlosspark schließt sich an. Und überall in den Gebäuden, zwischen Bäumen oder auf dem Wasser begegnen dem wandernden Publikum Szenen und Bilder aus dem Leben Fontanes. Musik und Gesänge werden nicht fehlen.

Bei den sommerlichen Temperaturen werden unterwegs Erfrischungen gereicht, bevor es am Bornufer heißt: Das Abendbuffet ist eröffnet. Die Rückfahrt garantieren Bus und Straßenbahn in Richtung Hauptbahnhof Brandenburg.

Vorstellungen:

Samstag: 03. / 10. / 17. / 24. August
Sonntag: 04. / 11. / 18. / 25. August

 

Abfahrt Fähre 14:40 Uhr, Am Seegarten 1, 14774 Brandenburg a.d. Havel/OT Kirchmöser

Aufführung 15:00 Uhr in 14774 Brandenburg a.d. Havel/OT Plaue, Bornufer

Teilnehmerzahl max. 70 Personen

Preise (zzgl. Vorverkaufsgebühren)

Theaterspaziergang 25 €

Theaterspaziergang und Grillbuffet 35 €

Erlebnispaket: Theaterspaziergang, Grillbuffet und Fähre 40 €

Gruppenrabatt ab 20 Personen unter Tel. 03381 79 32 77

An allen bekannten Vorverkaufsstellen oder bei RESERVIX

Fahrgastschiff Old Havelfee am Fischerufer (östlich der Seegarten Brücke).

Parkmöglichkeit für Pkw und Reisebus hinter dem Klubhaus der Eisenbahne

MITFontane zu Tisch

MITFontane zu Tisch – Ein Geburtstagsdinner

Wer kann schon sagen, er hätte mit Fontane gekocht, geschweige denn gegessen! Das event-theater macht es möglich. Denn der märkische Dichterfürst feiert im Jahr 2019 seinen 200. Geburtstag und Sie können gemeinsam mit ihm an der geschmückten Geburtstagstafel in der Johanniskirche sitzen und ein dreigängiges Menü genießen. Das wird vor Ihren Augen auf der Bühne frisch zubereitet. Rezeptanweisungen erhält der Koch vom Meister persönlich. Und das Publikum erfährt aus Fontanes berühmtesten Prosa- und Lyrikwerken viel über bürgerliche Diners oder Landpartien. Ein Gedicht des Meisters kann sogar gegessen werden, wenn es nach der Zubereitung in einer Terrine als Vorspeise auf dem Tisch steht. Die Protagonisten zu dieser Einladung sind Hank Teufer als Theodor Fontane sowie ein Koch als Koch. Die Soubrette Ute Beckert kommt mit musikalischen Grüßen aus Küche und Salon ins Spiel, unterstützt von Dmitiri Pavlov am Grand Piano. Happy Birthday, Theodor.

Das Menü
Rüben in der Brühe mit Allerlei dazu
(Ein Rezept von Fontane selbst)

Rinderbrust vom heimischen Rind
Wurzelwerk aus der Brandenburger Erde,
Scharfe Wurzel in Sahne
dazu Erdäpfel

Mutterliebe vom Backblech
(Apfelkuchen)

Spielort
Johanniskirche
Johanniskirchplatz
14770 Brandenburg an der Havel

Termine
Freitag: 31. Mai 2019, 19:30 Uhr
Samstag: 01. Juni 2019, 19:30 Uhr
Samstag: 08. Juni 2019, 19:30 Uhr
Sonntag: 09. Juni 2019, 19:30 Uhr
Freitag: 14. Juni 2019, 19:30 Uhr
Samstag: 15. Juni 2019, 19:30 Uhr

Karten
Theater und Menü: 46,00 € zzgl. VVG
Verkaufsstart am 29. Oktober 2018
An allen bekannten Vorverkaufsstellen
oder zum selber ausdrucken.
Kartentelefon: 03381 22 06 90

Vergangene Veranstaltungen

MITFontane ins Theater

Premiere: 13. Juli 2018 Johanniskirche / Brandenburg an der HavelDer Hotspot des Berlin um 1870 ist das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, denn Schauspieler wissen einfach mehr. Neben Klatsch und Tratsch der Saison gibt es Hintergrundinformationen, die in keinem Geschichtsbuch stehen. Werden Sie Zeuge von hitzigen Diskussionen über Anstand und Moral im Theater und tauchen sie ein in die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse jener Zeit. Eine heitere Zeitreise, garniert mit Auszügen aus Fontanes Theaterkritiken und zeitgenössischer Musik.

 

Vorstellungen:

Freitags: 13./20./27. Juli 2018, jeweils 20.00 Uhr
Samstag: 14./21./28. Juli 2018, jeweils 16.00 Uhr

 

Spielort
Ehemalige Klosterkirche Sankt Johannis
Johanniskirchplatz, 14770 Brandenburg an der Havel

Darsteller:

Ute Beckert
Anne Nielsen
Steffan Drotleff
Hank Teufer

 

Textfassung: Susanne Boetsch

Regie: Sylvia Kuckhoff
Bühnenbild: Jeannette Goldmann
Am Grandpiano: Dmitri Pavlov

MITFontane nach England

Premiere: 15. April 2018 auf Schloss Plaue / Brandenburg an der Havel

In keinem Land Europas war Fontane so oft und so lange – dreimal in insgesamt fast vier Jahren – wie in England. Das Land der Großen Charte war schon seit seiner Jugend die Insel der Sehnsucht. Früh begann er eine Übersetzung des Hamlet und schrieb auch selbst Balladen über englische Themen.

Als ihn – als Wache schiebender Soldat- im Mai 1844 sein Schulfreund Hermann Scherz überraschend zu einer Lastminute Pauschalreise nach London einlud, konnte er die Freude kaum fassen. Über die stürmische Nordsee ging es seekrank nach London. „London hat einen unvertilgbaren Eindruck auf mich gemacht; nicht sowohl seine Schönheit als seine Großartigkeit hat mich staunen lassen. Es ist das Modell oder die Quintessenz einer ganzen Welt.“ In seinem Tagebuch notiert er die bleibenden Erlebnisse. So auf der großen Vergnügungsschau in Greenwich oder beim Kricketspiel in Brighton. Der Rückweg dauert auch wieder lange. Der junge Theodor versucht mit einer „äußerst poussierbaren“ unbekannten Schönheit im Zug nach Berlin intim zu werden. Aber die macht einen Rückzieher, als Theodor sich als „Student“ ausgibt.

Als es im April 1852 für fünf Monate auf die zweite Englandreise ging, war Theodor seit Oktober 1850 schon mit Georgine Emilie Caroline Rouanet-Kummer verheiratet und hatte seit August ´51 einen Sohn mit dem schönen englischen Namen George. Fontane war seit November im Dienst der „Centralstelle für Preßangelegenheiten“ der Regierung und sollte von dort regierungsnahe Korrespondenzen verfassen.

Dieser Sommer in London ist für Emilie zuhause mit dem kleinen Kind eine Zeit der Sehnsucht und Entbehrung, für Theodor die Quelle immer neuer Eindrücke, die er in Reportagen und Berichten später veröffentlicht. Da ist schon der plaudernde, scharfe und humorvolle Beobachter erkennbar, immer noch begeistert, aber schon mit kritischen Anmerkungen. „Die Musik, wie jedermann weiß, ist die Achillesferse Englands“ lässt er sich vernehmen und schildert nervige Straßenvirtuosen, die „das eigentliche Schrecknis Londons“ sind. In den Weinkellern der Docks lässt er es sich bei Port und Sherry wohl ergehen und kehrt schwankend ans Tageslicht zurück.

Ein Picknick mit englischen Freunden nach einer ausgiebigen Themsefahrt ist ein Höhepunkt des Sommers. „Reizend stach das weiße Linnen von dem saftigen Grün des Rasens ab, aber reizender noch schimmerte die gelbe Kruste einer kolossalen Hühnerpastete…“. Theodor bedankt sich mit einem Toast „Old-England for ever“.

Beim dritten Aufenthalt ab September 1858 ist sein Auftrag für die Regierung schon politischer, die „Deutsch-Englische Correspondenz“ erwartet regelmäßige Berichte über englische Geschehnisse, die Fontane auch liefert. Er findet aber immer noch Zeit über seine Lieblingsthemen zu schreiben. Der regelmäßige Theaterbesuch findet seinen Niederschlag; da deutet sich schon der spätere Theaterkritiker an. Aber auch spleenige Figuren, wie Mr. Albert Smith, der seine Montblanc-Besteigung zu einem Panoptikum verarbeitet hat, finden sich in den Berichten wieder.

Diesmal kann Emilie ihm für einige Zeit Gesellschaft leisten. Zu zweit erträgt es sich leichter, dass er finanziell und gesellschaftlich nicht so recht vorankommt. Kurz hatte er sogar erwogen, als Apotheker in London tätig zu werden. Als Ende 1858 in Berlin die Regierung wechselt, läuft auch sein Dienstverhältnis aus. Am 30. Dezember hatten sie noch gemeinsam in London Theodors 39. Geburtstag gefeiert und dann das neue Jahr begrüßt in banger Erwartung dessen, was auf sie zukommen würde.

Auf Fontanes Reisen lernte er Englands vielfältige Kultur kennen. Auch musikalisch kam er mit unterschiedlichen Stilrichtungen in Berührung. „English Classic meets Folk“ wird Ihnen einen Eindruck davon verschaffen, was Theodor Fontane mitgebracht hat.

 

 

Mitwirkende:

Hank Teufer
Theodor Fontane
Karen Schneeweiß
Emilie Fontane
Ute Beckert
Gesang
Silke Rougk
Violine
Dmitri Pavlov
Piano
Gunter Dörhöfer
Textauswahl / Moderation
Jeannette Goldmann
Bühnenbild
MITFontane nach Schottland

Premiere: 15. Oktober 2017 auf Schloss Plaue / Brandenburg an der Havel

Im August 1858 reiste Theodor Fontane mit seinem Freund Bernhard von Lepel für zwei Wochen auf den Spuren Walter Scotts nach Schottland. Eine stramme touristische Tour durch das Land der Sehnsucht, wo herrliche Natur und große Geschichte eine so wunderbare Symbiose eingegangen waren. Ihm war seit 1855 als preußischer Korrespondent in London die Zeit lang geworden.

Mit dem Zug ging es durch England, bevor man sich „Jenseit des Tweed“ in  Edinburgh auf die Entdeckungstour machte.

Dem geschichtsbegeisterten Theodor erzählten alle Stationen ihre „Geschichten“ und Bernhard skizzierte die grandiosen Landschaften. Beide genossen den Umgang mit den Einheimischen und Mitreisenden und die täglich wechselnden Lokalitäten und Lokale. Fontane vertraute alles Erlebte detailliert seinen Notizen an, denn nach der Rückkehr sollte man ja auch zuhause die Reise nacherleben können. Ein Buch darüber war fest eingeplant. Dort kam ihm auch die Idee, die Geschichten seiner Heimat Mark Brandenburg einmal ähnlich darzustellen, die „Wanderungen“ waren geboren, als sich bei der Fahrt über den Kinroß-See zum Douglas-Schloss die Erinnerung an Rheinsberg aufdrängte.

Hank Teufer als Theodor und Karen Schneeweiss als Emilie lassen herrliche Momente der Reise wiedererstehen, wobei  Emilie bisweilen in die Rolle des Bernhard von Lepel schlüpft. Illustriert werden die Szenen durch die Fotografien, die Christian Galle an den Originalschauplätzen aufgenommen hat. Die musikalische Begleitung dieses Ausflugs übernehmen die Sopranistin Ute Beckert, die Violinistin Gabriele Knobloch, der Tastenvirtuose Dmitri Pavlov und der Solocellist Jens Naumilkat. Schottische Lieder nach Robert Burns, u.a. vertont von Ludwig van Beethoven, stehen auf dem Programm. Die Textauswahl besorgt Gunter Dörhöfer und um die Bühne kümmert sich Jeannette Goldmann.

Mitwirkende:

Hank Teufer
Theodor Fontane
Karen Schneeweiß
Emilie Fontane
Gabriele Knobloch
Violine
Dmitri Pavlov
Klavier
Jens Naumilkat
Violoncello
Gunter Dörhöfer
Textauswahl / Moderation
Jeannette Goldmann
Bühnenbild

 

Impressionen der Veranstaltung im Oktober 2017

MITFontane nach Frankreich

Premiere: 4. April 2017 auf Schloss Plaue / Brandenburg an der Havel

Hinter den auf Paris vorrückenden deutschen Truppen reist Theodor Fontane im Oktober 1870 in das Land seiner Vorfahren. Er will möglichst zeitnah und authentisch auch über den Krieg berichten, den Frankreich aus nichtigem Anlass erklärt hatte. Er besucht die Schlachtfelder und nebenbei stillt er sein touristisches Verlangen in dem romantischen Land. Aber er ist zu sorglos. Auf den Spuren der Jungfrau von Orleans in Domrémy wird er von Freischärlern gefangen genommen. Es beginnt eine lange Zeit des Bangens, es droht seine Erschießung.

Fieberhaft versucht man von zu Hause aus, ihn freizubekommen. Zunächst ohne Erfolg. Von einem Gefängnis zum nächsten führt der Weg immer weiter nach Westen, bis auf die Insel Oléron. Erst Bismarcks Intervention bringt Ende November die Freilassung. Das Drama dieser quälenden Wochen wird aus seinen Berichten und Briefen deutlich.

Schon Ostern 1871 fährt Fontane erneut nach Frankreich, um das Versäumte nachzuholen. Große Teile des Landes sind nun von deutschen Truppen besetzt. Mit wachem und geschultem historischen Auge kommt er in die besetzten Städte. Neben den Zerstörungen sieht er auch die bedeutenden Orte und seine Gebäude. Besonders haben es ihm die Kathedralen angetan, diese grandiosen Tempel des Lichts. Wo immer möglich, begibt er sich in ihren Bann.

Freundlich und mitfühlend begegnet er den Franzosen, kein Wort von Erbfeindschaft. Er freundet sich mit Franzosen und Deutschen an und beobachtet mit Humor und Ironie, was sich abspielt. Seine Erlebnisse und Eindrücke finden ihren Niederschlag in seinen Tagebüchern und Briefen und den Büchern über Kriegsgefangenschaft und Okkupation.

In szenischen Lesungen, Live-Musik und Bildern eröffnet sich eine beeindruckende Sicht auf diese Zeit, die in Theodor Fontane einen mitfühlenden und realistischen Beobachter fand.

Die Faszination dieses alten romantischen Landes ist auch heute ungebrochen. Franzosen und Deutsche stehen sich als Freunde in einem geeinten Europa gegenüber. Und Fontane war einer der ersten Europäer in der Epoche der Nationalstaaten.

 

Mitwirkende:

Hank Teufer
Theodor Fontane
Karen Schneeweiß
Emilie Fontane
Mélinée
Gesang/Akkordeon
Jonathan Bratoëff
Gitarre
Jens Naumilkat
Violoncello
Gunter Dörhöfer
Textauswahl / Moderation
Jeannette Goldmann
Bühnenbild

Impressionen der Veranstaltung im April 2017

MITFontane nach Dänemark

Premiere: 9. Oktober 2016 auf Schloss Plaue / Brandenburg an der Havel

Theodor Fontane hat sich selbst als „Nordlandmenschen“ gesehen. Die Herbheit des Nordens lag ihm mehr als die Süße des Südens. Schon in jungen Jahren gab er seinen Balladen nordische Themen, die bekannteste, „Gorm Grimme“, entstand 1864 als Fontane zweimal das im Krieg besiegte Dänemark für seine Kriegsberichterstattung bereiste. Als Mitte des Jahrhunderts der Nationalismus in Europa erstarkte, hatten sich auch die Spannungen über die „Schleswig-Holstein-Frage“ im Krieg Österreichs und Preußens gegen Dänemark entladen.

Fontane zeigte schon früh Sympathie für die zu vor in zwei Aufständen besiegten Schleswig-Holsteiner und war mit dem Husumer Dichter Theodor Storm befreundet. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich im „Tunnel über der Spree“ getroffen hatten, einander schätzten, aber doch so recht nicht zueinander kamen.

Die Reisen nach Kopenhagen und Jütland haben Fontane sehr beeindruckt. Das findet Niederschlag in seinen Reiseberichten, aber auch in seinen Romanen ist das Thema präsent. In „Effie Briest“ reisen Effie und Instetten auf Fontanes eigenen Spuren. „Unwiederbringlich“ spielt vor den Kriegen am dänischen Hof und in Schleswig; der deutsche Graf Holk entfremdet sich von seiner frömmelnden Frau und sucht frustriert den Ausweg in einer neuen Liebe. Dabei gerät er an eine lebenslustige dänische Hofdame, die ihn aber abblitzen lässt.

Aus all diesen wenig bekannten Facetten seines Werkes wird gelesen und gespielt und es entsteht ein kurzweiliges Panorama der damaligen Situation. Dabei wird das event-theater von drei Künstlern unterstützt: Zwei dänische Lurenbläser vermitteln die Rauheit des Nordens und romantische nordische Cellostücke mit der schwedischen Cellistin Ulla Rönneborg verdichten die Atmosphäre.

Mitwirkende:

Hank Teufer
Theodor Fontane
Karen Schneeweiß
Emilie Fontane
Bjarne Herring Rasmussen
Lure / Posaune
Michael Krautwald
Lure
Mette Rosenberg
Gesang / Gitarre
Gunter Dörhöfer
Textauswahl / Fotos / Moderation
Jeannette Goldmann
Bühnenbild

Impressionen der Veranstaltung im Oktober 2016

MITFontane nach Italien

Premiere: 24. April 2016 auf Schloss Plaue / Brandenburg an der Havel

Ende September 1874 brechen Theodor und Emilie Fontane für 8 Wochen nach Italien auf. Es wird so etwas wie eine verspätete Hochzeitsreise im 24. Ehejahr. Über Verona geht es mit der Bahn nach Venedig und Florenz, Neapel mit Pompeji und Blauer Grotte sowie nach Rom. Beide suchen und finden beglückende Begegnungen mit Land und Leuten, verbunden mit einem Schuss Abenteuer.

In Briefen und ihren Tagebüchern entstehen die Eindrücke und Erlebnisse dieser Reise vor neu. Zur Lesung aus diesen historischen Dokumenten wird Theodor Fontane alias Hank Teufer erwartet. Begleitet wird der Vortrag von zwei weiteren Künstlern. So wird der preisgekrönte Konzertpianist Ronny Kaufhold den feinen Saal mit Musik italienischen Couleurs zum Klingen bringen. Und der Autor Frank Goyke stellt seinen Kriminalroman „Nachsaison – Fontane und die Bettler von Neapel“ vor. Denn die Aufzeichnungen Fontanes waren Vorbild und Quelle für Frank Goykes mittlerweile vierten Fontanekrimi. In Neapel gerät Theodor in einen schlimmen Verdacht: in seinem Hotelzimmer wird eine Mordwaffe entdeckt! Emilies Ermittlungen decken ein teuflisches Komplott auf. Frank Goyke hat fiktive Figuren mit den von Fontane beschriebenen wunderbar verwoben. Er wird dem Publikum Leseproben aus seinem spannenden Roman servieren.

Mitwirkende:

Hank Teufer
Theodor Fontane
Karen Schneeweiß
Emilie Fontane
Frank Goyke
Romanautor
Ronny Kaufhold
Konzertpianist
Gunter Dörhöfer
Idee / Textauswahl
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Jeannette Goldmann
Ausstattung

 

Impressionen der Veranstaltung im April 2016

 

Wir danken der MBS für die Unterstützung unseres Projektes Kreuzfahrt MITFontane.