Lindenberg – Mach dein Ding – Entfällt!

Udo Lindenberg – Rockstar Nr. 1 in Deutschland. – Aber wie kam es eigentlich dazu? Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem: um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird und wo er bis heute lebt. Und er probiert sich weiter aus. Als Studiomusiker verdient er seine Brötchen, er spielt in Bands, nebenbei arbeitet er an der eigenen Solo-Karriere. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo lässt nicht locker. Das Album „Andrea Doria“ macht ihn schließlich zum Star.
Der Film beschränkt sich jedoch thematisch nicht auf den Weg nach oben. Mindestens ebenso wichtig sind Selbstzweifel, Krisen und Abstürze, gescheiterte Beziehungen, Enttäuschungen und Fehlschläge, da geht es also um den Menschen Udo und wie er sich findet, nicht nur musikalisch.

Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.

Trailer

Lindenberg – Mach dein Ding
Drama, Biografie – Deutschland 2020
Länge: 135 Minuten/FSK: ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth
Mit: Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck

Lindenberg – Mach dein Ding

Udo Lindenberg – Rockstar Nr. 1 in Deutschland. – Aber wie kam es eigentlich dazu? Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem: um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird und wo er bis heute lebt. Und er probiert sich weiter aus. Als Studiomusiker verdient er seine Brötchen, er spielt in Bands, nebenbei arbeitet er an der eigenen Solo-Karriere. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo lässt nicht locker. Das Album „Andrea Doria“ macht ihn schließlich zum Star.
Der Film beschränkt sich jedoch thematisch nicht auf den Weg nach oben. Mindestens ebenso wichtig sind Selbstzweifel, Krisen und Abstürze, gescheiterte Beziehungen, Enttäuschungen und Fehlschläge, da geht es also um den Menschen Udo und wie er sich findet, nicht nur musikalisch.

Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.

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Lindenberg – Mach dein Ding
Drama, Biografie – Deutschland 2020
Länge: 135 Minuten/FSK: ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth
Mit: Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck

Lindenberg – Mach dein Ding

Udo Lindenberg – Rockstar Nr. 1 in Deutschland. – Aber wie kam es eigentlich dazu? Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem: um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird und wo er bis heute lebt. Und er probiert sich weiter aus. Als Studiomusiker verdient er seine Brötchen, er spielt in Bands, nebenbei arbeitet er an der eigenen Solo-Karriere. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo lässt nicht locker. Das Album „Andrea Doria“ macht ihn schließlich zum Star.
Der Film beschränkt sich jedoch thematisch nicht auf den Weg nach oben. Mindestens ebenso wichtig sind Selbstzweifel, Krisen und Abstürze, gescheiterte Beziehungen, Enttäuschungen und Fehlschläge, da geht es also um den Menschen Udo und wie er sich findet, nicht nur musikalisch.

Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.

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Lindenberg – Mach dein Ding
Drama, Biografie – Deutschland 2020
Länge: 135 Minuten/FSK: ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth
Mit: Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck

Lindenberg – Mach dein Ding

Udo Lindenberg – Rockstar Nr. 1 in Deutschland. – Aber wie kam es eigentlich dazu? Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem: um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird und wo er bis heute lebt. Und er probiert sich weiter aus. Als Studiomusiker verdient er seine Brötchen, er spielt in Bands, nebenbei arbeitet er an der eigenen Solo-Karriere. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo lässt nicht locker. Das Album „Andrea Doria“ macht ihn schließlich zum Star.
Der Film beschränkt sich jedoch thematisch nicht auf den Weg nach oben. Mindestens ebenso wichtig sind Selbstzweifel, Krisen und Abstürze, gescheiterte Beziehungen, Enttäuschungen und Fehlschläge, da geht es also um den Menschen Udo und wie er sich findet, nicht nur musikalisch.

Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.

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Lindenberg – Mach dein Ding
Drama, Biografie – Deutschland 2020
Länge: 135 Minuten/FSK: ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth
Mit: Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck

Lindenberg – Mach dein Ding

Udo Lindenberg – Rockstar Nr. 1 in Deutschland. – Aber wie kam es eigentlich dazu? Bereits als 15-Jähriger verlässt Udo sein Elternhaus, um in die Gastronomie zu gehen. Doch das ist wohl eher eine Ausrede, um aus der Enge und Spießigkeit der Provinz herauszukommen und vor allem: um Musik zu machen. Udo probiert sich aus, zum Beispiel als Schlagzeuger einer Jazzband auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Libyen. Bald darauf landet er in Hamburg, in der Stadt, die seine neue Heimat werden wird und wo er bis heute lebt. Und er probiert sich weiter aus. Als Studiomusiker verdient er seine Brötchen, er spielt in Bands, nebenbei arbeitet er an der eigenen Solo-Karriere. Eine erste LP, englisch gesungen, wird zum Flop, doch Udo lässt nicht locker. Das Album „Andrea Doria“ macht ihn schließlich zum Star.
Der Film beschränkt sich jedoch thematisch nicht auf den Weg nach oben. Mindestens ebenso wichtig sind Selbstzweifel, Krisen und Abstürze, gescheiterte Beziehungen, Enttäuschungen und Fehlschläge, da geht es also um den Menschen Udo und wie er sich findet, nicht nur musikalisch.

Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern.

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Lindenberg – Mach dein Ding
Drama, Biografie – Deutschland 2020
Länge: 135 Minuten/FSK: ab 12 Jahren
Regie: Hermine Huntgeburth
Mit: Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck

Die schönste Zeit unseres Lebens

Am Sonntag, den 09.02.2020 läuft der Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

„Früher war alles besser!“ Wohl kaum einer personifiziert diese klischeehafte Lebenseinstellung mit solcher Inbrunst wie der widerborstige Comiczeichner und Karikaturist Victor. Der Mann hat in der digitalisierten Welt den Anschluss verpasst und es sich zur Aufgabe gemacht, alle anderen ebenfalls runter zu ziehen. Victors Ehefrau Marianne, eine gefragte Psychoanalytikerin, findet sich hingegen bestens im digitalen Blätterwald zurecht. Schon die Eröffnungsszene macht klar, dass das Kind bei diesem analog-digitalen und völlig entfremdeten Ehepaar längst in den Brunnen gefallen ist. Nach dem Rausschmiss durch seine Frau löst Victor einen Gutschein von seinem Sohn ein, der ein Zeitreise-Angebot beinhaltet. Er kann sich eine beliebige Zeit aussuchen, die akkurat mit Einrichtungen und Schauspieler*innen in Szene gesetzt wird. Victor entscheidet sich für eine Nachstellung seiner ersten Begegnung mit Marianne, die am 16. Mai 1974 im Pariser Café „La Belle Époque“ stattfand.

Realität und Illusion fließen hier munter ineinander. Es geht darum, wie Erinnerungen ihr Wesen mit zeitlichem Abstand verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln. Und es geht um unsere digitale Welt und wie sie sich von früheren, gar nicht allzu weit entfernten Zeiten unterscheidet. Der Film regt bei aller flotten, oft komischen und dann wieder tiefschürfenden Unterhaltung zum Nachdenken über den eigenen Medienkonsum und eigene schiefe Erinnerungen an.

Trailer

Die schönste Zeit unseres Lebens
Romanze, Drama, Komödie – Frankreich 2019
Länge: 110 Minuten, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos
Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.a.
FBW Prädikat: besonders wertvoll

 

Die schönste Zeit unseres Lebens

Am Sonntag, den 09.02.2020 läuft der Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

„Früher war alles besser!“ Wohl kaum einer personifiziert diese klischeehafte Lebenseinstellung mit solcher Inbrunst wie der widerborstige Comiczeichner und Karikaturist Victor. Der Mann hat in der digitalisierten Welt den Anschluss verpasst und es sich zur Aufgabe gemacht, alle anderen ebenfalls runter zu ziehen. Victors Ehefrau Marianne, eine gefragte Psychoanalytikerin, findet sich hingegen bestens im digitalen Blätterwald zurecht. Schon die Eröffnungsszene macht klar, dass das Kind bei diesem analog-digitalen und völlig entfremdeten Ehepaar längst in den Brunnen gefallen ist. Nach dem Rausschmiss durch seine Frau löst Victor einen Gutschein von seinem Sohn ein, der ein Zeitreise-Angebot beinhaltet. Er kann sich eine beliebige Zeit aussuchen, die akkurat mit Einrichtungen und Schauspieler*innen in Szene gesetzt wird. Victor entscheidet sich für eine Nachstellung seiner ersten Begegnung mit Marianne, die am 16. Mai 1974 im Pariser Café „La Belle Époque“ stattfand.

Realität und Illusion fließen hier munter ineinander. Es geht darum, wie Erinnerungen ihr Wesen mit zeitlichem Abstand verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln. Und es geht um unsere digitale Welt und wie sie sich von früheren, gar nicht allzu weit entfernten Zeiten unterscheidet. Der Film regt bei aller flotten, oft komischen und dann wieder tiefschürfenden Unterhaltung zum Nachdenken über den eigenen Medienkonsum und eigene schiefe Erinnerungen an.

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Die schönste Zeit unseres Lebens
Romanze, Drama, Komödie – Frankreich 2019
Länge: 110 Minuten, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos
Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.a.
FBW Prädikat: besonders wertvoll

 

Die schönste Zeit unseres Lebens

Am Sonntag, den 09.02.2020 läuft der Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

„Früher war alles besser!“ Wohl kaum einer personifiziert diese klischeehafte Lebenseinstellung mit solcher Inbrunst wie der widerborstige Comiczeichner und Karikaturist Victor. Der Mann hat in der digitalisierten Welt den Anschluss verpasst und es sich zur Aufgabe gemacht, alle anderen ebenfalls runter zu ziehen. Victors Ehefrau Marianne, eine gefragte Psychoanalytikerin, findet sich hingegen bestens im digitalen Blätterwald zurecht. Schon die Eröffnungsszene macht klar, dass das Kind bei diesem analog-digitalen und völlig entfremdeten Ehepaar längst in den Brunnen gefallen ist. Nach dem Rausschmiss durch seine Frau löst Victor einen Gutschein von seinem Sohn ein, der ein Zeitreise-Angebot beinhaltet. Er kann sich eine beliebige Zeit aussuchen, die akkurat mit Einrichtungen und Schauspieler*innen in Szene gesetzt wird. Victor entscheidet sich für eine Nachstellung seiner ersten Begegnung mit Marianne, die am 16. Mai 1974 im Pariser Café „La Belle Époque“ stattfand.

Realität und Illusion fließen hier munter ineinander. Es geht darum, wie Erinnerungen ihr Wesen mit zeitlichem Abstand verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln. Und es geht um unsere digitale Welt und wie sie sich von früheren, gar nicht allzu weit entfernten Zeiten unterscheidet. Der Film regt bei aller flotten, oft komischen und dann wieder tiefschürfenden Unterhaltung zum Nachdenken über den eigenen Medienkonsum und eigene schiefe Erinnerungen an.

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Die schönste Zeit unseres Lebens
Romanze, Drama, Komödie – Frankreich 2019
Länge: 110 Minuten, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos
Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.a.
FBW Prädikat: besonders wertvoll

Die schönste Zeit unseres Lebens

Am Sonntag, den 09.02.2020 läuft der Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

„Früher war alles besser!“ Wohl kaum einer personifiziert diese klischeehafte Lebenseinstellung mit solcher Inbrunst wie der widerborstige Comiczeichner und Karikaturist Victor. Der Mann hat in der digitalisierten Welt den Anschluss verpasst und es sich zur Aufgabe gemacht, alle anderen ebenfalls runter zu ziehen. Victors Ehefrau Marianne, eine gefragte Psychoanalytikerin, findet sich hingegen bestens im digitalen Blätterwald zurecht. Schon die Eröffnungsszene macht klar, dass das Kind bei diesem analog-digitalen und völlig entfremdeten Ehepaar längst in den Brunnen gefallen ist. Nach dem Rausschmiss durch seine Frau löst Victor einen Gutschein von seinem Sohn ein, der ein Zeitreise-Angebot beinhaltet. Er kann sich eine beliebige Zeit aussuchen, die akkurat mit Einrichtungen und Schauspieler*innen in Szene gesetzt wird. Victor entscheidet sich für eine Nachstellung seiner ersten Begegnung mit Marianne, die am 16. Mai 1974 im Pariser Café „La Belle Époque“ stattfand.

Realität und Illusion fließen hier munter ineinander. Es geht darum, wie Erinnerungen ihr Wesen mit zeitlichem Abstand verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln. Und es geht um unsere digitale Welt und wie sie sich von früheren, gar nicht allzu weit entfernten Zeiten unterscheidet. Der Film regt bei aller flotten, oft komischen und dann wieder tiefschürfenden Unterhaltung zum Nachdenken über den eigenen Medienkonsum und eigene schiefe Erinnerungen an.

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Die schönste Zeit unseres Lebens
Romanze, Drama, Komödie – Frankreich 2019
Länge: 110 Minuten, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos
Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.a.
FBW Prädikat: besonders wertvoll

Die schönste Zeit unseres Lebens

Am Sonntag, den 09.02.2020 läuft der Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

„Früher war alles besser!“ Wohl kaum einer personifiziert diese klischeehafte Lebenseinstellung mit solcher Inbrunst wie der widerborstige Comiczeichner und Karikaturist Victor. Der Mann hat in der digitalisierten Welt den Anschluss verpasst und es sich zur Aufgabe gemacht, alle anderen ebenfalls runter zu ziehen. Victors Ehefrau Marianne, eine gefragte Psychoanalytikerin, findet sich hingegen bestens im digitalen Blätterwald zurecht. Schon die Eröffnungsszene macht klar, dass das Kind bei diesem analog-digitalen und völlig entfremdeten Ehepaar längst in den Brunnen gefallen ist. Nach dem Rausschmiss durch seine Frau löst Victor einen Gutschein von seinem Sohn ein, der ein Zeitreise-Angebot beinhaltet. Er kann sich eine beliebige Zeit aussuchen, die akkurat mit Einrichtungen und Schauspieler*innen in Szene gesetzt wird. Victor entscheidet sich für eine Nachstellung seiner ersten Begegnung mit Marianne, die am 16. Mai 1974 im Pariser Café „La Belle Époque“ stattfand.

Realität und Illusion fließen hier munter ineinander. Es geht darum, wie Erinnerungen ihr Wesen mit zeitlichem Abstand verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln. Und es geht um unsere digitale Welt und wie sie sich von früheren, gar nicht allzu weit entfernten Zeiten unterscheidet. Der Film regt bei aller flotten, oft komischen und dann wieder tiefschürfenden Unterhaltung zum Nachdenken über den eigenen Medienkonsum und eigene schiefe Erinnerungen an.

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Die schönste Zeit unseres Lebens
Romanze, Drama, Komödie – Frankreich 2019
Länge: 110 Minuten, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nicolas Bedos
Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant u.a.
FBW Prädikat: besonders wertvoll